Hallo Ich bin Morgan!

Ich möchte Euch meine Geschichte erzählen!

Es kommt mir vor als wäre es eine Ewigkeit her. Ich war mit meiner Familie im schönen blauen Meer unterwegs, doch dann schwamm ich ins flache Wasser und strandete. Als ich am Strand lag und nicht mehr vor und zurück konnte, kamen ein paar Menschen. Ich dachte: „Die werden mir bestimmt helfen und mich zurück ins tiefe Wasser bringen, so dass ich zurück zu meiner Mutter schwimmen kann.“ Denn ich wusste Sie war da draußen und suchte mich. Doch die Menschen brachten mich nicht zurück ins Meer. Sie ladeten mich auf ein Auto und brachten mich hierher. Sie nennen es Delfinarium. Ich nenne es „die Hölle“!!! – Oder wie würdet Ihr es nennen wenn man euch ein ganzes Jahr oder vielleicht sogar euer ganzes Leben allein in ein kleines Zimmer sperren würde. Und jeden Tag kämen Menschen um euch anzuschauen und zu fotografieren.

Es ist schrecklich hier!!! Ich fühle mich so allein. Ich vermisse meine Mama und meine Familie. Ich habe Angst! Angst hier nie mehr raus zu kommen! Angst meine Mama nie wieder zu sehen!

Am Anfang dachte ich noch Sie bringen mich ja vielleicht doch noch zurück ins Meer. Aber langsam verliere ich die Hoffnung. Manchmal denke ich, ich sollte einfach aufhören zu Atmen und sterben. Aber ich bin doch noch so jung und irgendwie hoffe ich immer noch, dass die Menschen endlich merken, dass ich hier nicht glücklich bin.

Gibt es denn wirklich niemanden der mich versteht und der mir helfen kann?

Ist es das was die Menschen tun. Tiere retten um sie dann einzusperren? Soll das Tierliebe sein?

Morgan



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