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Wale Erforschen Im Fernen Russland

In den arktischen Gewässern des Beringmeers erforschen mit der Unterstützung von WDC junge russische Studenten und Wissenschaftler die dort lebenden Wale.

Eine einfache Unterkunft in Form einer selbstgebauten Hütte und ein paar Zelten sind im Sommer das Zuhause der Forscher von FEROP, die jeden Tag, wenn es das Wetter erlaubt, mit dem Schlauchboot aufs Meer hinaus fahren und genau aufschreiben welche Wale oder Delfine sie gesehen haben. Dabei ist für die Forscher interessant zu sehen, welche Tiere in das Gebiet der Beringinsel kommen, wie sie sich verhalten und wie lange sie bleiben. Für die sogenannte „Foto-ID“ werden die unterschiedlichen Buckelwale, Zwergwale, Baird-Schnabelwale und Orcas in einen Fotokatalog aufgenommen, mit diesem Fotokatalog können die Forscher dann unterscheiden, welches Tier welches ist. Denn jede Rückenflosse und jede Fluke sieht anders aus, hat eine andere Form und andere Dellen oder Kratzer. Die Rückenflosse ist somit der Fingerabdruck eines Wals oder Delfins.
Die genaue Erforschung von Walen und Orcas im Beringmeer ist sehr wichtig für den Schutz der Tiere. Denn nur wenn wir wissen wie viele Tiere noch leben und wo sie sich aufhalten, können wir sicherstellen, dass diese wichtigen Gebiete geschützt werden. Politiker wollen bevor sie etwas entscheiden immer genaue Zahlen sehen, die Studenten und Wissenschaftler auf der Beringinsel bemühen sich deswegen, möglichst viele Zahlen und Fakten zu sammeln. In einem geschützten Gebiet sollen die Wale dann in Sicherheit leben können, Schiffe dürfen dort zum Beispiel nicht zu schnell fahren, es darf nicht nach Öl gebohrt werden und es sollten nicht zu viele Fischer ihre Netze auswerfen.
Diese Erforschung der Wale  ist für die russischen Studenten sicher sehr spannend, oft aber auch schwierig, weil im Sommer unendlich viele Mücken ihnen das Leben schwer machen, die kleinen Boote in den Wellen hin und her geworfen werden und das Wetter oft sehr, sehr nass ist.



Ein Eisberg der atmet
Wenn die Forscher ganz großes Glück haben, dann sehen sie bei Ihren Beobachtungen auf dem Meer einen weißen Orca. Von diesen weißen Orcas gibt es auf der Welt nur sehr wenige, einer von Ihnen hat sich bereits zwei Mal in der Nähe der Beringinsel gezeigt und wurde von den Forschern "Iceberg" getauft. Also das Englische Wort für Eisberg. Er ist also ein bisschen wie ein Eisberg, der atmen und fressen kann.
 



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