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Haben Wale Läuse?

Können Wale auch Läuse haben? Ja, können sie!

Viele Walarten haben Walläuse. Das sind kleine flache Flohkrebse, die auf der Haut von Walen leben. Hat sich erst einmal eine Wallaus einen Wal ausgesucht, bleibt sie dort auch ihr Leben lang wohnen. Dadurch richten sie kleinere Hautschäden an. Das schadet dem betroffenen Wal aber nicht ernsthaft. Walläuse ernähren sich von den Algen, die zum Teil auf den Walen wachsen.

Es gibt unzählige verschiedene Arten an Läusen. Jede Art lebt am liebsten auf einer bestimmten Walart und hat sich auf diese spezialisiert. Das ist so als wenn man sich auf seinen Lieblingsberuf spezialisiert. Vor allem Bartenwale, aber auch Zahnwale haben Walläuse. Beim Pottwal gibt es außerdem noch die Besonderheit, dass es bei den Männchen eine andere Wallausart gibt als auf den Weibchen und umgekehrt. Besonders Grauwale, Grönlandwale und Buckelwale wandern mit diesen winzigen Begleitern durch die Weltmeere. Die kleinen Tierchen kommen also weit herum, wenn sie sich auf Walen ansiedeln.

Walläuse setzen sich an den Körperstellen des Wals fest, wo die Wasserströmung, die durch die Schwimmgeschwindigkeit entsteht, am geringsten ist. Denn andernfalls könnten die kleinen Läuse ja schnell an Halt verlieren und abfallen. Deswegen findet man Walläuse vor allem nahe von Körperöffnungen, wie dem Maul oder Blasloch. Bei den Bartenwalen haben Wissenschaftler schon bis an die 100.000 Walläuse gezählt!





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