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Pottwal Mit Plastik Im Magen – Ein Trauriger Fund



An einem Strand in Spanien wurde vor ein paar Wochen ein toter Pottwal gefunden. Forscher/Wissenschaftler haben den zehn Meter langen Wal dann untersucht und dabei herausgefunden, dass er so viel Plastikmüll verschluckt hatte, dass sich sein Bauch entzündet hat. Er konnte die Plastikteile nicht verdauen und daran ist er dann leider gestorben.

Verschluckt hat er zum Beispiel Plastiktüten, Fischernetze und sogar einen Benzinkanister.

Im Meer treibt immer mehr Plastik umher – teilweise bilden sich sogar richtige Strudel aus Müll. Dieser Müll gelangt in das Wasser, weil die Menschen am Strand ihre Plastikverpackungen und Flaschen nicht mitnehmen und selbst entsorgen, wenn sie den Strand verlassen. Dann wird der Müll mit dem Wind in das Wasser geweht oder die kommende Flut nimmt ihn mit. Manchmal verlieren aber auch die Fischer bei ihrer Arbeit auf dem Meer Teile ihrer Netze, zum Beispiel wenn diese kaputt gehen. Dann treiben sie herum und viele Meeresbewohner verwechseln die Plastikteile mit ihrer sonstigen Nahrung, verschlucken die unverdaulichen Teile und sind dann oft in großer Gefahr. Ein weiteres Problem ist, dass sich die Tiere in den Plastikabfällen verfangen und sich entweder verletzen oder sterben, weil sie nicht mehr frei schwimmen und sich ihre Nahrung suchen können.

Der an der Küste von Spanien angespülte Pottwal schwimmt normalerweise durch fast alle Meere dieser Welt. Pottwale sind die größten Wale mit Zähnen und haben im Vergleich zu ihrer Körpergröße das größte Gehirn aller Lebewesen auf der Erde. Sie sind wegen vielen menschlichen Aktivitäten – wie Fischerei, Umweltverschmutzung und Unterwasserlärm – in Gefahr.



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