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12 Pottwale Gestrandet


Seit Anfang Januar sind zwölf Pottwale an der Nordseeküste gestrandet und verstorben. Die gestrandeten Pottwale wurden auf Wangerrooge, vor Bremerhaven, in der Nähe Büsums, vor Helgoland und an der Küste von Texel an Land gespült.

Wahrscheinlich haben sich die Pottwale auf ihrem Weg in die nördliche Nordsee verirrt und sind daher in die südliche Nordsee gelangt. Leider gibt es noch keine Antwort auf die Frage warum die Pottwale den falschen Weg gewählt haben. In der südlichen Nordsee ist das Meer für die Wale viel zu flach und es gibt nicht genügend Nahrung. Junge männliche Pottwale bleiben so lange in einer Gruppe zusammen bis sie erwachsen sind. Deswegen sind leider sehr viele Pottwale aufeinmal gestrandet, denn der Zusammenhalt zwischen den jungen Pottwalmännchen ist sehr groß, besonders wenn sie in Gefahr geraten.



Warum verlieren Wale die Orientierung?

Es gibt viele verschiedene Gründe warum Pottwale die Orientierung verlieren können, eine große Gefahr stellt der Unterwasserlärm dar. Durch Lärm wird die Kommunikation der Wale gestört und ihr Kommunikations- und Orientierungssinn auch nachhaltig geschädigt.

Was passiert mit den gestrandeten Pottwalen?

Die gestrandeten Tiere werden nun von Tierärzten zerlegt, abtransportiert und genau untersucht, um der Ursache auf den Grund zu gehen woran die Pottwale verstorben sind. Pottwale werden bis zu 18m lang und 57.000kg schwer, es ist wirklich ein ganzes Stück Arbeit ein so großes Tier zu zerlegen und abzutransportieren. Einige der Pottwalskelette werden später in Museen ausgestellt.





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