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Schweinswale Durch Lärm Gestört!

Schweinswale sollten in ausgewiesenen Schutzgebieten in der Nordsee sicher vor menschlichen Aktivitäten sein – eigentlich. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Neben den Fischernetzen ist auch der Bau von Windkraftanlagen ein Problem, denn er erzeugt Lärm unter Wasser. Deswegen dürfen innerhalb von Schutzgebieten keine Windparks gebaut werden – eigentlich.

Aber - mitten im Schutzgebiet „Sylter Außenriff“, der wichtigsten Kinderstube für Schweinswale in der Nordsee, wird der Windpark „Butendiek“ gebaut. Für ihn liegt eine uralte Baugenehmigung vor, die bereits erteilt wurde, bevor das Schutzgebiet ausgewiesen wurde. In diesem Frühjahr wurde mit den Bauarbeiten begonnen.

Die massigen „Füße“ der Windturbinen werden bis zu 40 Meter in den Meeresgrund gerammt. Dazu sind Spezialschiffe im Einsatz, die die Größe von Hochhäusern erreichen. Der Lärm, der beim Rammen entsteht, kann das empfindliche Gehör von Schweinswalen schädigen, sie sogar taub machen und somit ihr Überleben gefährden.

Untersuchungen zeigen die Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Wale: spätestens sobald die Rammungen einsetzten, flohen die Wale weiträumig, um dem Lärm zu entgehen.

Die Forschungsergebnisse sind besonders bedenklich, da während der Bauarbeiten bereits bekannte Schutzmaßnahmen zur Verringerung des Lärms beim Rammen zum Einsatz kamen. Doch trotzdem waren die Wale geradezu dramatisch gestört worden.

Es gibt aber auch Alternativen, bei denen nicht „gerammt“ wird. Diese sind wesentlich leiser und sollten nach unserer Meinung zum Einsatz kommen. Gleichzeitig sollten Windparks unserer Meinung nach nicht in wichtigen Gebieten für Meeressäuger gebaut werden.

Erfahre mehr über Schutzgebiete!

Male Schweinswalen ein sicheres Zuhause. Hier geht's zur Malvorlage.




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