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Rekordzahl Von Bedrohten Nordatlantischen Glattwalen Gesichtet

In den letzten Wochen wurde eine Rekordzahl von Atlantischen Nordkapern in der Cape Bucht nahe dem WDC US-Büro gesichtet. Von der Art gibt es insgesamt nur noch etwa 500 Tiere und 70 davon konnten jetzt von Strandbesuchern gut beobachtet werden. Die Wale kommen jedes Jahr in die Bucht, um sich dort von Plankton zu ernähren. Es gibt eine sehr hohe Konzentration von kleinen Ruderfußkrebsen in der Bucht, wahrscheinlich sind deshalb so viele Wale dort.



Die nordatlantischen Glattwale sind stark gefährdet. Die größte Bedrohung ist aber nicht mehr die Jagd, sondern Zusammenstöße mit Schiffen. Zudem verfangen sich leider viele Tiere in Fischernetzen. WDC hat es gemeinsam mit anderen Organisationen geschafft, eine Geschwindigkeitsbegrenzung durchzusetzen. Diese gilt für den Zeitraum, in dem die Wale normalerweise in der Bucht sind. Schiffe müssen außerdem einen Mindestabstand von 150 Metern zu den Meeressäugern halten.

Die Wale halten sich seit ein paar Jahren immer länger in der Bucht auf. Das ist für Walbeobachter toll, für die Tiere aber gefährlich, weil Schiffe ab dem 1. Mai wieder schneller fahren dürfen. Bei gutem Wetter sind zudem immer mehr private Boote unterwegs, weil die Bucht ein schönes und beliebtes Ausflugsziel ist. Und Zusammenstöße sind nicht nur für die Wale gefährlich, sondern auch für die Menschen in den Booten.

Gemeinsam mit der nationalen Fischereibehörde arbeiten unsere Kollegen in den USA an einer stärkeren Überwachung des Schiffsverkehrs. Zudem wurde ein Beobachtungprogramm ins Leben gerufen, um auf die Gefahren für die Tiere aufmerksam zu machen und Walsichtungen zu registrieren.

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