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Walfang Und Wissenschaft - Wie Passt Das Zusammen?

Seit Jahren jagen und töten japanische Walfänger Hunderte Zwergwale, Finnwale und andere Großwale in der Antarktis im „Namen der Wissenschaft“. Zu diesem Zweck war Walfang auch von der IWC (das ist die Abkürzung für die "Internationale Walfangkommision"), die in der letzten Woche in Slowenien getagt hat, bisher erlaubt.

Aber was ist das für eine Wissenschaft? Was will man von getöteten Walen noch lernen? Wie sie von innen aussehen und was sie fressen (ihr Mageninhalt) ist wirklich schon lange bekannt. Im Prinzip sind sich alle Wissenschaftler einig, dass Wale nicht mehr getötet werden müssen, um mehr über sie zu erfahren. Viel spannender und wichtiger ist es, das Verhalten lebender Wale zu untersuchen. Diese Erkenntnisse sind auch wichtig, um Wale besser schützen zu können. Wenn man zum Beispiel weiß, wo sie sich aufhalten, kann man z.B. Schutzzonen schaffen.

Glücklicherweise wird die Erlaubnis für den sogenannten "wissenschaftlichen Walfang" in Zukunft schwieriger sein. Ein internationales Gericht hatte bereits im Frühjahr entschieden, dass der japanische Walfang in der Antarktis eigentlich gar nicht wissenschaftlich ist. Auch die IWC wird dazu in Zukunft genauer hinschauen müssen, bevor der Abschuss von etlichen Walen einfach erlaubt wird.

Leider darf Grönland nach Meinung der IWC auch weiterhin Wale jagen. Unsere WDC-Expertinnen Astrid Fuchs und Vanesa Tossenberger waren bei der wichtigen Konferenz in Slowenien dabei und haben vor Ort wirklich ihr Bestes gegeben, um die Politiker der Mitgliedsstaaten vom Walschutz zu überzeugen. Aber leider sind noch immer viele Länder auf Seiten der Walfänger. Aus diesem Grund konnten wichtige Vorschläge – zum Beispiel ein neues Walschutzgebiet in der Antarktis – nicht angenommen werden.

Mit deiner Hilfe werden wir aber auch weiterhin gegen den Walfang kämpfen. Mach mit!

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