Klimawandel

Klimawandel und Wale

Das Klima ändert sich – globale Erwärmung – Treibhausgase …. Sicher hast du davon schon gehört. Aber was hat das alles mit Walen und Delfinen zu tun?

Genau wie der Mensch, sind Wale und Delfine vom Klimawandel betroffen. Denn durch steigende Temperaturen verändert sich ihr Lebensraum. Die meisten Walarten brauchen eine ganz bestimmte Umgebung, in der sie Beute finden, ihre Kinder großziehen oder wo sie sich paaren können. Grönlandwale leben z.B. immer in kalten Gewässern in der Nähe des Nordpols. Sie finden ihre Nahrung am Packeis. Wandernde Walarten – wie zum Beispiel die Buckelwale – legen weite Strecken zurück, um die für sie wichtigen Lebensräume in Jahresverlauf aufzusuchen. So schwimmen die Gruppen auf der nördlichen Halbkugel im Sommer nach Norden, um in arktischen Gewässern zu fressen. Im Winter ziehen sie in wärmere Regionen am Äquator – eine ideale Kinderstube für ihre Babys.

Der Wandel des Klimas, wie wir ihn in den letzten Jahrzehnten feststellen konnten, bewirkt Veränderungen in diesen Lebensräumen – und zwar so schnell, dass Wale, die häufig 40 oder 50 Jahre alt werden, sich nicht schnell genug anpassen können.

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