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Was Hat Eine Seife Mit Walen Zu Tun? Die Lösung ...

Aus Teilen von Walen wurden früher viele Dinge hergestellt. Dazu gehörte Seife, Magarine und Bürsten. Die Nachfrage nach den Walen war so groß, dass einige Arten fast vollkommen ausgerotten wurden.



Margarine: Auf See wurde das flüssige Walöl schnell ranzig und ungenießbar. Als Chemiker entdeckten, dass man Öl in festes Fett umwandeln kann, konnte das Walöl endlich haltbar gemacht und für die menschliche Ernährung genutzt werden.

Bombe: Walöl wurde auch für die Herstellung von Glyzerin verwendet und diente damit als Ausgangsmaterial für den Sprengstoff Nitroglyzerin (= Dynamit).

Seife: Auch bei der Seifenherstellung kam Walöl zum Einsatz, es wurde mit Natronlauge und Wasser zu Seife verkocht.

Bürste: Die Barten der großen Bartenwale lieferten Bestandteile für Bürsten, Regenschirme, Korsetts, Schuhlöffel, Angelruten und vieles mehr.

Auch heute noch werden Wale von Japanern, Isländern oder Norwegern gejagt, obwohl alle diese Gegenstände wie Seife oder Margarine auf anderem Wege hergestellt werden können. Viele andere Länder sind gegen den Walfang, da sie eingesehen haben, dass viele Walarten heutzutage bedroht sind. Es gibt auch ein allgemeines Verbot des Walfangs, an das sich einige Länder aber nicht halten.

Warum Wale heutzutage noch immer gejagt werden? Ehrlich gesagt verstehen wir das auch nicht so genau. In manchen Gegenden gilt Walfleisch noch als Delikatesse. Das Fleisch ist aufgrund des hohen Giftgehalts (die Gifte werden von den Walen durch ihre Nahrung aufgenommen) aber sehr gefährlich für die Gesundheit!

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