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Spriiiiichst Duuu Waaaliiiisschh?



Könnt ihr euch noch an den Fisch Dori in „Findet Nemo“ erinnern? Sie konnte mit einem Buckelwal sprechen. Und das funktionierte natürlich nur, weil sie Walisch, die Sprache der Wale, sprechen konnte. Diese hört sich so an, als würde der Wal eine Melodie singen - und das macht er auch tatsächlich! Diese Melodie ist von Walfamilie zu Walfamilie unterschiedlich. Das heißt, dass auf der ganzen Welt unterschiedliche Melodien in den  Meeren gesungen werden; so wie wir Menschen unterschiedliche Sprachen sprechen.

Aber warum singen Buckelwale eigentlich?

Wissenschaftler glauben, dass das zwei Funktionen hat: Durch das Singen wollen die männlichen Wale neue Freundinnen rufen - aber auch um anderen männlichen Konkurrenten, die ihnen ihre Freundinnen wegnehmen wollen, zu sagen „Hey, geh weg! Das ist mein Gebiet, mit meinen Freundinnen!“

Forscher hören zwei Jahre lang Lieblingslieder an

Besonders die männlichen Buckelwale sind für ihren tollen Gesang bekannt. Sie sind sozusagen der Michael Jackson unter den Wale in den Meeren. Walforscher in Australien haben sich mit Unterwassermikrophonen, die in der Fachsprache Hydrophone genannt werden, diese Gesänge nun zwei Jahre lang angehört. Das ist Teil ihrer Forschungsarbeit. Sie hörten die Lieblingslieder der Buckelwale.

Tolle Songs

Das Erstaunliche, was diese Wissenschaftler nun herausgefunden haben ist, dass die Wale ihre Gesänge an andere Wale weitergeben. Bisher dachte man nämlich, dass die Melodien nur in der eigenen Walfamilie gesungen werden. Aber andere männliche Buckelwale finden den Gesang scheinbar auch so toll, dass sie diesen nachsingen.

Weil diese australische Walfamilie, die die Forscher beobachtet haben, so groß ist, war die Chance, dass sich die Melodie auch in anderen Teilen der Erde verbreitet, viel größer. Deshalb singen auch viele andere Wale diese australische Melodie und vermischen sie mit ihren eigenen Wal-Songs.

Der Gesang der Buckelwale ist ein ganz besonderes Geräusch.

Klickt HIER und hört es euch selbst an!


Quelle: WDCS, Science Daily




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