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Akrobaten Der Meere: Unsere Art Der Woche - Schwarzdelfine

Schwarzdelfine sind schnelle, eifrige Schwimmer. Sie gehören zu den akrobatischsten Delfinen und vollführen erstaunlich hohe Sprünge, Saltos und Drehungen. Sie sind sehr gerne mit ihrer ganzen großen Familie und ihren Freunden zusammen und schließen sich auch zu Gruppen von mehreren hundert Tieren zusammen. Schwarzdelfine werden ca. 2 Meter lang sind damit nur halb so groß wie sein Verwandter, der Große Tümmler. Mit rund 85 kg ist der Schwarzdelfin ein echtes Leichtgewicht. Um ihn noch mal mit seinem Verwandten zu vergleichen: Der Große Tümmler bringt ca. 650 kg auf die Waage. Mit diesen Massen ist der Schwarzdelfin mittelgroß und kräftig gebaut.  Die Schwarzdelfine verdanken ihren Namen ihrer dunkelgrauen bis schwarzen Rückenfarbe. Dieses Muster sorgt auch dafür, dass sie gut zu erkennen sind.

Beliebt bei Touristen

Die verspielten, akrobatischen Schwarzdelfine sind bei Delfinbeobachtern sehr beliebt. Wenn ein Delfin zu springen beginnt, machen es ihm die anderen in der Gruppe oft nach. Dann springen und hüpfen alle gemeinsam aus dem Wasser. Ein riesiges Spektakel!  Da diese Delfine sehr neugierig sind und gerne nah an Schiffe heran schwimmen, kann man ihr Treiben gut beobachten. Vor allem vor Kaikoura, das ist eine an der Küste gelegene Stadt in Neuseeland, kann man oft große Gruppen von Schwarzdelfinen antreffen, die sich neugierig dem Schiff nähern. Aber seht selbst! Dazu müsst ihr nur auf den folgenden Link klicken:

http://www.wdcs-de.org/news.php?select=663

Wir danken einer wal- und delfinbegeisterten Unterstützerin für diesen Film.
Hast Du auch Wale oder Delfine auf Video oder Film aufgenommen? Wir freuen uns, wenn Du uns mit Deinen Bildern und Videos unterstützt! Schreib einfach an kontakt@wdcs.org

Jagd und Fischerei – die Feinde des Schwarzdelfins

Die Hauptgefahren für Schwarzdelfine sind gezielte Tötung sowie Beifang in der Fischerei. An der Küste von Peru werden die Schwarzdelfine mit Harpunen gejagt. Das Fleisch der toten Delfine wird dann vor allem als Köder für die Krabbenfischerei genutzt. Dabei werden jährlich einige tausend Tiere getötet. Außerhalb Perus ist die Hauptgefahr für die Delfine der Tod in Fischernetzen, in denen sie sich regelmäßig verfangen und ertrinken können. Die Anzahl dieser Unfälle hat jedoch abgenommen, seit die Schleppnetzfischerei in Küstennähe größtenteils verboten wurde.

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