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Nordkaper Vom Aussterben Bedroht



Der Nordkaper, lebt im Nordwestatlantik vor den Küsten Kanadas und der USA. Die Weibchen können bis zu 19 Meter und die Männchen bis zu 17 Meter lang werden. Ihre Färbung ist schwarz oder dunkelgrau, außer am Bauch, wo sie weiße Flecken haben. Forscher schätzen, dass es weltweit nur noch etwa 400-500 Nordkaper gibt. Das ist sehr wenig. Leider sind dieses Jahr schon viele Nordkaper gestorben. Meist sterben sie, weil sie sich in Fischernetzen verfangen und sich nicht selber aus ihnen befreien können oder weil sie von einem Schiff gerammt werden. Nordkaper sind nämlich sehr langsame Schwimmer und können den Schiffen manchmal nicht ausweichen.

Zu wenig Schutzgebiete für Wale

Es gibt vor der kanadischen und der US-amerikanischen Küste Schutzgebiete, in denen sich die Wale aufhalten können, ohne dass ihnen Gefahr droht. Dort darf weniger gefischt werden und die Schiffe dürfen nicht so schnell durch diese Gebiete fahren.  Da aber durch die Klimaerwärmung das Meerwasser immer wärmer wird, verändert sich das zu Hause der Wale: Die Ruderfußkrebse, das Lieblingsessen der Nordkaper, leben lieber bei kühleren Wassertemperaturen. Deshalb wandern sie etwas weiter in den Norden, dort ist das Wasser nämlich kälter. Die Wale folgen den Krebsen und verlassen ihr bisheriges zu Hause in dem es teilweise Schutzgebiete gibt. Dadurch sind sie nicht mehr geschützt vor Fischernetzen und Schiffen.

WDC versucht deshalb, mit der Unterstützung von möglichst vielen Menschen, die Regierung von Kanada und der USA dazu zu bewegen mehr für den Schutz von Nordkapern in ihren neuen Lebensräumen zu tun, denn wenn weiterhin so viele Nordkaper in Fischernetzen sterben oder von Schiffen gerammt werden, dann wird es bald keine Nordkaper mehr geben.

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