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Müllberge Im Magen

Anfang Februar wurde vor der Küste Norwegens ein seltener Besucher gesichtet. Ein Cuvier-Schnabelwal schwamm nahe an der Küste auf und ab. Leider zeigte sich den Beobachtern bald, dass es dem seltenen Besucher – Cuvier-Schnabelwale leben eigentlich nicht in der Region um Norwegen – nicht gut ging. Der Wal war ausgehungert und sehr erschöpft. Leider konnte er nie wieder in das tiefe, weite Meer – wo er eigentlich Zuhause ist – zurückkehren. Denn der Cuvier-Schnabelwal starb nur wenige Stunden nachdem man ihn entdeckt hatte.

Wissenschaftler eilten herbei und untersuchten den Wal. Sie wollten herausfinden wie alt der Wal gewesen war, warum er sich wohl nach Norwegen verirrt hatte und ob er krank gewesen war. Als die Wissenschaftler den Magen des Wals öffneten, machten sie eine sehr schockierende Entdeckung. Der Magen des Wals war voll mit Müll. Man fand in dem kleinen Magen des Wals 30 Plastiktüten, mehrere Plastikbonbon-Hüllen und andere Müllteile. Und weil ein Wal immer aufhört zu fressen, wenn er etwas im Magen hat, egal ob es ein leckerer Fisch oder ein Plastikeimer ist, deshalb ist der Cuvier-Schnabelwal vor Norwegen mit „vollem Magen“ verhungert.

Macht mit bei unserer Aktion „Weniger Plastik ist Meer“, damit die Meere in Zukunft sauberer werden und Wale nicht mehr Plastik fressen müssen.









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