WDC Kids

SchülerInnen Im Einsatz Für Den Walschutz Und Ein Plastikfreies Meer!

Die Plastikverschmutzung der Meere bekämpfen: dieses ambitionierte Ziel haben sich die TeilnehmerInnen der Projektgruppe an der Albert-Schweitzer-Schule in Offenbach gesetzt und dabei haben sie keine Mühen gescheut.



Den Einstieg in das Projekt bildeten ein Vortrag von WDC-Bildungsreferentin Ruth Schlögl und der Dokumentarfilm « Plastic Planet » - danach wurde selbst Hand angelegt und fleißig gebastelt, gemalt, geschnitten und geklebt – denn umso mehr Menschen erfahren wie schlecht es um unsere Meere steht – umso mehr können wir gemeinsam erreichen. Die Erfahrungen aus dem Unterricht wurde in den folgenden Tagen auch in der Freizeit weiter umgesetzt. Ein Teil der SchülerInnen hat Diät gehalten : eine Plastik Diät. Der andere Teil der SchülerInnen hat  Plastik gesammelt. In ihren persönlichen Erfahrungsberichten erzählen uns die Jugendlichen was sie aus den Experimente gelernt haben.

Zum Abschluss des Projektes haben die SchülerInnen fleißig Spenden für den Wal- und Delfinschutz gesammelt und eine Klassenpatenschaft für Orca Curry abgeschlossen. Gratulation !



— PLASTIKDIÄT —

Das Projekt Verzicht auf Plastik war in meinen Augen sehr interessant, aber auch sehr schwer. Es war sehr interessant mit anzusehen wie viel in Plastik eingepackt ist. Es sind auch viele Sachen unnötig in Plastik eingepackt oder Plastik ist in vielen Sachen unnötig enthalten wie z.B im Shampoo. Es könnte auch ohne Plastik gehen. Es wäre natürlich ein bisschen teurer, aber es lohnt sich. Am Anfang der Woche fiel es mir sehr schwer, da man nicht vieles essen konnte. Morgens konnte man sich nicht vieles auf das Brot schmieren, weil fast alles in Plastik eingepackt ist. Dann bin ich einfach zum Bäcker gelaufen und habe mir was von ihm geholt. Mit der Zeit ging es eigentlich ganz gut, man hat sich irgendwann daran gewöhnt und kam damit zurecht. Man muss die Veränderung nur eingehen wollen. Es gibt genug Läden, die nichts in Plastik eingepackt haben wie z.B (Bio Läden). Mittlerweile verkauft der Rewe Markt keine Plastiktüten mehr und trotzdem läuft der Verkauf gut. Die anderen Märkte sollten sich daran ein Beispiel nehmen. Auch wenn es nur kleine Fortschritte sind, ist es besser als gar nichts zu machen und mit anzusehen wie die Menschheit darunter leidet. Es fängt klein an und wird hoffentlich mal ganz groß.
Das Experiment war sehr interessant, die Motivation war immer da, weil ich immer an die Folgen des Plastiks dachte. Ich finde, dass die Menschen aufmerksamer werden sollten. Nur, weil sie es nicht neben sich haben und es nicht sehen können, ist es für sie einfach weg, dabei ist es sehr wichtig für die Fische, aber auch für UNS Menschen. Siham

Unsere Aufgabe bestand darin, zwei Tage lang soweit es möglich ist, auf Plastik zu verzichten. Von einer Skala von 1 (sehr leicht) bis 10 (sehr schwer) geben wir dieser Aufgabe 8 Punkte. Es ist heutzutage sehr schwer bis nahezu unmöglich, ohne Plastik zu leben, oder darauf komplett zu verzichten. Normale Gegenstände die heute jeder benutzt, wie Computer oder Handy, bestehen zum großen Teil aus Plastik. Besonders bei Lebensmitteln und deren Verpackungen stießen wir auf Probleme. Auch Kosmetikprodukte bestanden aus viel zu viel Plastik, deren Nutzung man verringern oder umgehen könnte. Nicht nur die Verpackungen bestanden aus Plastik, auch der Inhalt konnte Plastikspuren nachweisen. Im Großen und Ganzen war es sehr schockierend zu sehen, dass Plastik so eine große Rolle in unserer Gesellschaft und dem Alltag spielt. Nur durch unser Verlangen nach Plastik, leiden andere Lebewesen und  unsere Umwelt stark darunter. Diese sehen nicht die Gefahr die Plastik mit sich bringt und konsumieren es ohne Bedenken. Aber es gibt noch Hoffnung, wenn wir alle etwas dagegen unternehmen und aufpassen, auf uns und die Umwelt. Sina & Ivona

Unser Projekt „Plastik-Diät“ ist in Großen und Ganzen gut gelaufen. Es war teilweise sehr schwer und manchmal auch unmöglich ganz ohne Plastik auszukommen. Ich fand das Projekt sehr interessant, weil man erkannt hat wie viel Plastik man eigentlich im Alltag gebraucht. Marko B & Amir

Wir hatten den Versuch „Plastik-Diät“, bei dem wir zwei Tage lang auf Plastik verzichten sollten. Dies war eine große Herausforderung, da heutzutage so gut wie alles aus Plastik besteht oder zumindest in Plastik eingepackt ist. Wir mussten auf Shampoo und andere Kosmetikgegenstände verzichten, weil sie in Plastik abgefüllt sind und teils Mikroteilchen aus Plastik enthalten. Wir haben gemerkt, dass fast alles zu Hause mit Plastik zu tun hat. Bei den Getränken war es nicht so schlimm, da es Glasflaschen gibt. Anders aber ist es beim Essen. Heutzutage ist der Großteil unserer Nahrung in Plastikfolie eingepackt. Bei diesem Versuch haben wir bemerkt, dass es heutzutage so gut wie unmöglich ist, ohne Plastik zu leben. Man müsste auf fast alles verzichten (Möbel, Kleidung, Nahrung, Kosmetik usw.). Marko, Berkay & Nicklas

Am Anfang fiel es mir recht schwer und ich musste lange überlegen wie ich Produkte ersetzen kann. Ich habe dann z.B., als wir einkaufen waren, kein Brot in Plastikverpackung gekauft, sondern beim Bäcker, weil der Bäcker bei uns das Brot in Papier einwickelt. Das Brot beim Bäcker war nicht teurer als das Brot, das wir sonst immer kaufen. Außerdem habe ich mir ein Shampoo aus der Drogerie gekauft, das kein Plastik enthält (halt nur die Verpackung). Nach ein paar Tagen ist mir aufgefallen, dass bei mir viel weniger Plastikmüll angefallen ist und ich auch dadurch nicht so oft den Müll rausbringen musste. Dennoch viel es mir schwer auf Sachen wie Zahnpasta zu verzichten, dass habe ich dann auch nicht gemacht, aber ich möchte mir Zahnpasta-Tabletten holen. Ich finde es trotzdem sehr interessant und es hat mir Spaß gemacht sich mit dem Thema auseinander zu setzten.  Katharina


Wir sollten zwei Tage lang auf Plastik verzichten. Das heißt nichts essen, was in Plastik verpackt ist, keine Produkte benutzen, die aus Plastik sind und zu versuchen Alternativen zu finden.  Dies ist uns diese drei Tage sehr schwer gefallen, da es fast unmöglich ist auf Plastik zu verzichten. Besonders was Essen und Kosmetika angeht ist es schwer Sachen ohne Plastik zu finden. Obwohl es viele Alternativen gibt, sind diese sehr teuer und schwer zu bekommen. Einige einfache Sachen jedoch, die man versuchen kann sind zum Beispiel  auf dem Markt Obst und Gemüse zu kaufen oder Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken. Viele wichtige Dinge, die wir nicht ersetzten konnten waren unsere Zahnbürsten und das Shampoo. Auch nicht zu ersetzten sind elektrische Geräte, wie Fernseher und Kühlschrank. Bei einigen Dingen ist uns aber auch aufgefallen, dass unnötig viel Plastik verschwendet wird. Ist zum Beispiel ein Fertiggericht schon in Pappe verpackt, muss man es nicht nochmal extra in Plastik einpacken. Auch bei Kleidung sollte man lieber auf Baumwolle zurückgreifen, als Plastik zu verschwenden.
Insgesamt war das Experiment sehr interessant, da uns vorher nicht bewusst war, was für eine große Rolle Plastik in unserem Leben spielt. Es war spannend Alternativen für Plastik zu suchen und zu sehen, wie schwer das eigentlich ist. Leonie & Hannah


Amir, Hannah, Leonie, Berkay, Nickolas, Hamza (von l. nach r.)

Wir sollten drei Tage lang auf Plastik verzichten. Das bedeutet nichts essen und trinken was in Plastik verpackt ist. Diese drei Tage sind uns sehr schwer gefallen, da Essen hauptsächlich in Plastik verpackt ist. Beim Trinken war es fast unmöglich etwas ohne Plastik zu finden da, die meisten Flaschen aus Plastik sind und die Glasflaschen meistens eine Plastik Dichtung haben. Wir haben versucht so wenig Plastik wie möglich zu verwenden, doch wenn man ohne Plastik leben will, muss man in speziellen Läden einkaufen, die sehr teuer sind. Bei der Hygiene ist es schwierig Duschgel oder ähnliches ohne Plastik zu finden. Da Polycarbonat heutzutage ein Bestandteil von Elektrogeräten ist, konnten wir nicht vollständig auf sie verzichten, haben aber ihre Benutzung reduziert. In unserer Kleidung kommt immer mehr Polyester vor,  d.h. wir tragen sogar schon Plastik.
Unserer Meinung nach wird Plastik in Produkten, wie Chipstüten, Plastiktüten und im Bauwesen unnötig verschwendet. Viele Produkte, die sich schon in einer Plastikverpackung befinden, sind nochmal unnötig extra verpackt. Außerdem könnte man bei einem Supermarkt statt Plastiktüten, Stofftüten verteilen oder man sollte seine eigenen Taschen mitbringen, in die man seine Lebensmittel einpackt.
Insgesamt war das Experiment sehr interessant und lehrreich. Man konnte eine andere Lebensweise für ein paar Tage ausleben. Es war aber sehr schwer, da fast alles in Plastik verpackt ist.   Lorenz & Lucas

Wir wurden von der Organisation WDC in der Projektwoche besucht. Wir haben von  Fr. Schlögl eine Aufgabe bekommen, welche besagt, dass wir zwei Tage eine Plastikdiät halten sollten. Diese Aufgabe ist mir persönlich sehr schwer gefallen, weil es mir fast unmöglich war ohne Plastik  an Nahrungsmittel zu gelangen. Außerdem fiel  es mir sehr schwer, der Hygiene des Körpers ohne Produkte die Plastik enthalten, aufrecht zu erhalten. Deswegen musste ich in diesen Teilbereichen größtenteils auf Plastik zurückgreifen. Des Weiteren meine ich, dass sehr viel Plastik in der Lebensmittelbranche verschwendet wird. Zum Beispiel ist es mega unnötig Bio-Gurken  in Plastikfolien einzupacken. Ich habe in diesem Projekt erlebt, dass sogar der Fleischer mir das frische Fleisch in Plastiktüten  eingepackt hat, weil er sonst die Hygieneregel verletzt.  
Mein Fazit ist, dass Plastik in fast jedem Produkt mehr oder weniger unnötig verwendet wird. Tim, Frederik & Louis


Juliana


— PLASTIKSAMMLUNG —

Ich hatte die Aufgabe zwei Tage lang Plastikmüll zu sammeln, der bei mir anfällt. Dies war eine schwere, aber zugleich auch schöne Aufgabe. Ich habe auf sehr schockierende Weise mitbekommen wie viel Plastik verbraucht wird, und wo es landet. Anfangs war ich überzeugt davon, dass es nicht so viel Plastik sein kann. Die Aufgabe an sich war sehr interessant, da ich jeden Müll der bei mir anfiel nicht in die Mülltonne, sondern in meine Tasche stecken musste. Am Ende dieser Erfahrung kann ich nur sagen dass diese Herausforderung  nur zu empfehlen ist. Hamza

Ich hatte die Aufgabe den Plastikmüll zu sammeln, um am Ende zu gucken wie viel man wirklich an Plastikmüll verbraucht. Es ist eine gute Erfahrung gewesen, weil man so sehen konnte wie viel Plastik man verbraucht hat und was man einmal oder mehrmals benutzt hat. Ich war anfangs geschockt, weil sich viel Plastikmüll angesammelt hat  von Verpackungsmüll bis zu pfandfreien Flaschen: Ich denke, man könnte viele Sachen mehrmals benutzen, oder einfach am besten nicht so viel Plastik benutzen und kaufen, denn die Welt braucht eine Verbesserung. Ich fand die Erfahrung sehr gut und empfehle, diese Herausforderung anzunehmen, um die Ausmaße des Plastiks in unserem Leben zu verstehen. Marco

Das Projekt „Plastik sammeln“ hat mir gut gefallen und gezeigt, wie viel Plastik ein Mensch wirklich verbraucht. Eine für mich sehr neue Erfahrung war, dass Plastik in fast allen Produkten enthalten ist. Dieses Ergebnis war sehr schockierend, denn es gibt dadurch viele tote Tiere, die auch Menschen zu Leidtragenden machen könnten. Nikola






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