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Hoppel, Hoppel, Hoppla - Ein Wal Mit Hasenohren?



Ostern steht vor der Türe und überall lachen uns schon fröhliche Osterhasen mit langen Ohren entgegen. Da fragen wir uns doch glatt: Haben Wale eigentlich auch Ohren?

Eine komische Frage. Könnt ihr euch das vorstellen? Einen Blauwal wie er durch die Meere schwimmt mit überdimensionalen, wackeligen Ohren am Kopf? Nein, oder? Große Ohren würden bei einem Blauwal bestimmt nicht nur lustig aussehen, sie würden ihn auch gewaltig beim Schwimmen stören. Deshalb hat die Natur dem Wal keine außenliegenden Ohren gegeben, sondern sein Gehör ganz gut im Inneren des Wals versteckt. Das Gehör ist bei Walen so wichtig wie bei uns die Augen. Das macht Sinn, denn in der Finsternis der Tiefe oder auch nachts sind die besten Augen weitgehend nutzlos. Insofern „sehen“ Wale und Delfine am besten mit ihren Ohren. Aber wo sind diese erstklassigen Ohren eigentlich?

Walohren sehen ganz anders aus als die Ohren anderer Säugetiere, genauer gesagt, kann man sie von außen eigentlich gar nicht sehen. Töne werden bei Walen nämlich nicht über große Ohrmuscheln aufgenommen und in den Gehörgang geleitet, sondern über den Unterkiefer – einen Knochen – zum Innenohr transportiert. Großwale nehmen Geräusche vermutlich  mehr oder weniger über den  gesamten Körper auf und übertragen die sogenannten Schallwellen auf diese Weise an das Innenohr, wo die Informationen ausgewertet und ans Gehirn gemeldet werden. Und das funktioniert ausgezeichnet, so gut, dass Wale und Delfine sich fast ausschließlich über ihren Gehörsinn orientieren. Deswegen ist es für Wale und Delfine auch so schlimm wenn im Meer zu viel Lärm herrscht, dann hören bzw. sehen sie ihre Umgebung nicht mehr richtig und verirren sich oder finden keine Nahrung.

Um die letzten Tage vor Ostern richtig „österlich“ zu genießen empfehlen wir die Osterhasen-Linksammlung von Seitenstark.de
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